Das günstigste Angebot finden
Eine Zeit lang waren Seiten wie www.geizkragen.de und www.billiger.de ein guter Weg, um das günstigste Angebot für Artikel jeder Art zu finden. Onlinehändler hatten dort fast immer die Nase vorne, denn sie hatten weniger Kosten für Mieten und Personal auf den Preis aufzuschlagen. Auch heute noch sind diese Seiten als Anhaltspunkt geeignet, doch natürlich haben die niedergelassenen Händler aufgerüstet, um sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet zu wehren. Nicht selten findet man inzwischen bei kleinen Händlern, die nicht im Internet präsent sind, noch günstigere Angebote. Besonders dann, wenn man in der Lage ist, mit dem Verkäufer geschickt zu verhandeln. Auf diese Art und Weise kann man zum Beispiel bei Kauf von Elektronikartikeln eine Menge Geld sparen. Viele Produkte kann man auch in den sog. Factory Outlet Center finden. Firmen verkaufen hier direkt ab Werk ihre Überproduktion und gegen teilweise Rabatte von mehr als 50%.

Händler leben von ihrer Stammkundschaft und sind oft bereit, diesen Kunden auch entgegen zu kommen, wenn es um eine größere Anschaffung geht. Handelt es sich dann noch um Auslaufmodelle, die möglichst schnell aus dem Lager sollen, so hat schon so mancher Händler seine Ware zum Einkaufspreis abgegeben. Je nach dem, welche Einkaufskonditionen der Händler hat, kann es auch passieren, dass er das betreffende Produkt gerne zum Einkaufspreis abgibt, um wieder neue Ware bestellen zu können und so seine Abnahmemenge beim Großhändler zu erhöhen. Wer hier beim Kauf nicht immer auf das aller neuste Produkt besteht, der spart bares Geld und da die Produktzyklen gerade von Computerntechnik extrem kurz sind, kaufen Sie ja in der Regel keine überalterte Ware.

Besonders nach der Einführung neuer Modelle lassen sich die Schnäppchen machen. Wurde auf der CeBit der neue Fernseher XY vorgestellt, dann kostet das Vorgängermodell nach wenigen Wochen nur noch ein Bruchteil dessen, was er vor wenigen Monaten zu Weihnachten gekostet hat.

Auch die Suche im Ausland kann Geld sparen. Oft findet man ein und dasselbe Produkt im Nachbarland deutlicher günstiger. Entweder begründet durch einen günstigen Wechselkurs oder aber auch die unterschiedliche Kostenstruktur, sind unsere Nachbarländer immer wieder ein El Dorado für Schnäpchenjäger. Bei manchen Artikeln muss man allerdings aufpassen, dass sie nicht nur deshalb günstiger sind, weil andere Teile verwendet wurden. Scheinbar baugleiche Computer enthalten manchmal leicht veränderte Komponenten oder billigere Bauteile, da in den betreffenden Ländern bei einheimischen Kunden vielleicht mehr auf den Preis als auf die Haltbarkeit geachtet wird.

Wichtig beim Kauf im Ausland ist es, auf die Seriosität des Händlers zu achten, sonst steht man bei Onlinekäufen am Ende ohne Geld und ohne Ware da. Auf eventuelle Einfuhrgebühren sind zu beachten, wenn sich der Händler nicht in der EU befindet.