Händler leben von ihrer Stammkundschaft und sind oft bereit, diesen Kunden auch entgegen zu kommen, wenn es um eine größere Anschaffung geht. Handelt es sich dann noch um Auslaufmodelle, die möglichst schnell aus dem Lager sollen, so hat schon so mancher Händler seine Ware zum Einkaufspreis abgegeben. Je nach dem, welche Einkaufskonditionen der Händler hat, kann es auch passieren, dass er das betreffende Produkt gerne zum Einkaufspreis abgibt, um wieder neue Ware bestellen zu können und so seine Abnahmemenge beim Großhändler zu erhöhen. Wer hier beim Kauf nicht immer auf das aller neuste Produkt besteht, der spart bares Geld und da die Produktzyklen gerade von Computerntechnik extrem kurz sind, kaufen Sie ja in der Regel keine überalterte Ware.
Besonders nach der Einführung neuer Modelle lassen sich die Schnäppchen machen. Wurde auf der CeBit der neue Fernseher XY vorgestellt, dann kostet das Vorgängermodell nach wenigen Wochen nur noch ein Bruchteil dessen, was er vor wenigen Monaten zu Weihnachten gekostet hat.
Auch die Suche im Ausland kann Geld sparen. Oft findet man ein und dasselbe Produkt im Nachbarland deutlicher günstiger. Entweder begründet durch einen günstigen Wechselkurs oder aber auch die unterschiedliche Kostenstruktur, sind unsere Nachbarländer immer wieder ein El Dorado für Schnäpchenjäger. Bei manchen Artikeln muss man allerdings aufpassen, dass sie nicht nur deshalb günstiger sind, weil andere Teile verwendet wurden. Scheinbar baugleiche Computer enthalten manchmal leicht veränderte Komponenten oder billigere Bauteile, da in den betreffenden Ländern bei einheimischen Kunden vielleicht mehr auf den Preis als auf die Haltbarkeit geachtet wird.
Wichtig beim Kauf im Ausland ist es, auf die Seriosität des Händlers zu achten, sonst steht man bei Onlinekäufen am Ende ohne Geld und ohne Ware da. Auf eventuelle Einfuhrgebühren sind zu beachten, wenn sich der Händler nicht in der EU befindet.